Materialwahl bei der Terrassenüberdachung – was gibt es zu beachten?

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Als Übergangszone zwischen Wohnung und Garten gehört die Terrasse zu den Lieblingsorten zahlreicher Menschen. Starke Sonneneinstrahlung, Regen oder Hagel beeinträchtigen die gemütliche Atmosphäre. Als Schutz kommt eine Terrassenüberdachung infrage. Bevor deren Bau startet, stellt sich die Frage nach dem Material.

Woraus sollte das Gerüst der Terrassenüberdachung bestehen?

Zunächst steht bei der Terrassenüberdachung das Material der Außenkonstruktion im Mittelpunkt. Das Gerüst hält die eigentliche Dacheindeckung. Damit diese sich im Laufe der Zeit nicht lockert, erhalten Stabilität und Langlebigkeit bei der Materialwahl oberste Priorität.

Welche Vorteile bringt eine Überdachung aus Aluminium?

Die Terrasse wirkt sich maßgeblich auf die Optik eines Hauses aus. Dementsprechend sollte die gewählte Überdachung zum grundlegenden Design passen. Legen Sie auf eine moderne Gestaltung Wert, entscheiden Sie sich für eine Überdachung aus Aluminium. Wählen Sie das Metall in einer dunklen Farbe, passt es sich einer rustikalen Umgebung an.

Bei Aluminium profitieren Sie von einem leichten und langlebigen Material, das keine zusätzliche Pflege benötigt. Steht die Konstruktion einmal sicher, bereitet sie Ihnen lange Zeit Freude. Zusätzlich zeichnen sich Alu-Terrassenüberdachungen durch die integrierte Regenrinne in den Pfosten aus. Das verhindert, dass sich nach Niederschlägen Wasser auf der Dacheindeckung sammelt.

Einen Überblick über die Vorzüge einer Überdachung aus Aluminium verschaffen Sie sich auf der Website solundo.de. Das Unternehmen Solundo spezialisiert sich als Teil von Houthandel van Deuveren auf die hochwertigen Terrassenüberdachungen. Als offizieller Händler verkauft es Modelle von Sunrooms®, die aufgrund ihrer Pulverbeschichtung lange Zeit ihre edle Optik behalten. Fehlt Alu-Terrassenüberdachungen diese Schicht, können sie im Laufe der Jahre abstumpfen.

Warum lohnt sich eine Überdachung aus Holz?

Terrassenüberdachungen aus Aluminium verströmen einen modernen, eleganten Charme. Bevorzugen Sie ein natürliches Design, bietet sich Holz als Konstruktionsmaterial an. Dieses verleiht dem Außenbereich eine warme und wohnliche Atmosphäre. Noch besser kommt diese kombiniert mit Grünpflanzen zur Geltung.

Im Vergleich zu anderen Gerüstmaterialien zeichnet sich Holz durch seine einfache Verarbeitung aus. Das ermöglicht es Ihnen, individuelle Gestaltungsideen umzusetzen. Ausgefallene Verzierungen setzen Ihre Terrassenüberdachung in Szene. Bevor Sie sich für ein Modell aus Holz entscheiden, wählen Sie zwischen zwei Alternativen.

Von einem wetterfesten Material profitieren Sie mit Leimholz. Bei diesem kleben die Hersteller drei oder mehr Brettlagen fest aneinander. Dadurch überzeugt das Holz von einer hohen Stabilität. Gleichzeitig brauchen Sie sich keine Sorgen über einen möglichen Pilzbefall zu machen. Das bearbeitete Naturmaterial enthält eine geringe Restfeuchte. Daher besteht kaum Gefahr, dass es reißt oder sich verzieht.

Mit einer langen Lebensdauer punktet auch Vollholz. Kommt es im Außenbereich zum Einsatz, stammt es hauptsächlich von Nadelbäumen. Durch deren hohen Harzgehalt beeindruckt das Holz mit seiner Stabilität und der Resistenz gegenüber Pilzen. Suchen Sie nach einer preiswerten Lösung, entscheiden Sie sich für ein Gerüst aus Kiefern- oder Fichtenholz. Allerdings brauchen beide Holzarten regelmäßige Pflege. Der Kauf der dafür notwendigen Schutzmittel verursacht einen stetigen Kostenaufwand.

Zu den pflegeleichten Konstruktionen aus Vollholz zählt eine Überdachung aus Douglasie. Sie ist witterungsbeständig und braucht wenig bis keine Pflege. Diese Vorzüge machen sich im Preis bemerkbar.

Unabhängig von der Holzart profitieren Sie bei dem Naturmaterial von einer flexiblen Gestaltung. Ändert sich im Laufe der Zeit der Stil Ihrer Terrasse, passen Sie die Farbe des Gerüsts mit einem Anstrich schnell an.

Zu den Punkten, die gegen ein Holzgerüst sprechen, gehört die Brennbarkeit des Materials. Im Gegensatz zu einer Alu-Terrassenüberdachung besitzen die hölzernen Modelle keine integrierte Entwässerung. Daher müssen Sie eine Regenrinne zusätzlich anbringen.

Was bringt eine Überdachung aus Stahl?

Brauchen Sie für Ihre Terrasse eine kleine bis mittelgroße Überdachung, entscheiden Sie sich zwischen Aluminium und Holz als Konstruktionsmaterialien. Bei einer großen Variante bietet sich Stahl an.

Das Metall zeichnet sich durch seine hohe Stabilität aus. Starken Belastungen, beispielsweise einer dicken Schneedecke, hält es ohne Schwierigkeiten stand. Legen Sie auf ein wartungsfreies Material Wert, empfiehlt sich feuerverzinkter Stahl. Bei diesem brauchen Sie sich um Rost keine Gedanken zu machen.

Wohnen Sie in einer Gegend, in der wenig bis kein Schnee fällt, ist von einer Stahlkonstruktion abzuraten. Im Vergleich zu den anderen Gerüstmaterialien geht sie mit einem hohen Eigengewicht einher. Sie braucht daher einen stabilen Untergrund. Vor dem Aufbau erfordert sie den Bau eines Fundaments, was einen zusätzlichen Zeit- und Kostenaufwand nach sich zieht.

Welches Material bietet sich für die Dacheindeckung an?

Haben Sie sich für das Gerüst der Terrassenüberdachung entschieden, konzentrieren Sie sich auf die Dacheindeckung. Diese beeinflusst, ob und wie viel Licht auf Ihre Terrasse fällt.

Von welchen Vorzügen profitieren Sie bei einer Überdachung aus Glas?

Gefällt Ihnen eine moderne Gestaltung auf der Terrasse, kombinieren Sie das Alu-Gerüst der Überdachung mit Glas für die Eindeckung. Sonnenlicht strahlt ungehindert durch das transparente Material. Um sich vor Hitze und blendendem Licht zu schützen, brauchen Sie einen zusätzlichen Sonnenschutz. Alternativ suchen Sie sich eine Glasabdeckung mit einem milchigen Design aus.

Das stabile und bruchsichere Glas bietet Ihnen zuverlässigen Schutz vor fallenden Blättern, Schmutz und Niederschlag. Damit sich im Laufe der Zeit keine Wasserflecken darauf bilden, eignet sich eine Ausführung mit Lotuseffekt. Von dieser perlt das Wasser ab, ohne Rückstände zu hinterlassen.

Welche Vorteile bietet Ihnen eine Überdachung aus Kunststoff?

Als leichte und preiswerte Alternative zu Glas kommt Kunststoff infrage. Das Material trumpft mit einer hohen Stabilität auf. Dadurch hält es Witterungsbedingungen stand, ohne Schaden zu nehmen. Allerdings kommt es vor, dass es mit den Jahren „vergrünt“.

Bei einer Kunststoffdacheindeckung für die Terrasse stehen mehrere Kunststoffarten zur Wahl:

  • Acrylglas
  • Polycarbonat
  • PVC
  • Polyester

Acrylglas oder Plexiglas ist lichtecht und bietet die gleiche Durchsicht, die Sie auch bei echtem Glas erwarten können. Ein zusätzlicher Sonnenschutz verhindert einen Hitzestau unter der Terrassenüberdachung.

Kaufen Sie eine Überdachung aus Polycarbonat, profitieren Sie von einem bruchsicheren Material. Besitzt diese Doppelstegplatten, punktet sie gleichzeitig mit einer guten Wärmeisolation. Das verhindert, dass sich der Bereich unter dem Terrassendach stark erwärmt.

PVC und Polyester sind günstig in der Anschaffung. Allerdings hält sich ihre Lebensdauer in Grenzen. Beide Materialien sind kratzanfällig, sodass sie nach kurzer Zeit stumpf werden können.

Wie sinnvoll ist eine lichtundurchlässige Überdachung?

Besitzt Ihre Terrassenüberdachung eine Eindeckung aus Glas oder Kunststoff, eignet sie sich als Regenschutz. Sonnenstrahlen dringen weiterhin durch das Material. Suchen Sie nach einem Wärme- und Blendschutz, brauchen Sie eine lichtundurchlässige Überdachung.

Bei einer Konstruktion aus Holz empfiehlt sich das Naturmaterial gleichermaßen als Dach. Es dunkelt den darunterliegenden Bereich effektiv ab, ohne dass sich die Luft staut. Da Holz atmungsaktiv ist, herrscht auf Ihrer Terrasse eine angenehme Atmosphäre, die Sie im Sommer und Winter gleichermaßen genießen.

Entscheiden Sie sich bei der Terrassenüberdachung für ein Lamellendach, bestehen die einzelnen Lamellen aus Aluminium. Um Ihren Sitzbereich zu beschatten, bleiben sie geschlossen. Indem Sie die Alu-Lamellen halb oder vollständig öffnen, dringt Sonnenlicht auf die Terrasse. Ebenso profitieren Sie durch diese Funktion von einer flexiblen Belüftungsmöglichkeit.

Neben Holz und Aluminium gehört Bitumen zu den lichtundurchlässigen Materialien für Ihr Terrassendach. Die preiswerten Schindeln harmonieren mit der Optik vieler Hausdächer. Wie eine Holzdecke halten sie das Licht jedoch permanent zurück. Das birgt die Gefahr, dass Sie den Bereich unter der Überdachung als zu dunkel empfinden.

Fazit: Individuelle Bedürfnisse entscheiden über die Materialwahl der Terrassenüberdachung

Wünschen Sie sich für Ihre Terrasse eine Überdachung, besteht diese aus dem Gerüst und der Dacheindeckung. Welches Material Sie für beide Elemente wählen, entscheidet über die Optik des Modells und dem Ambiente auf der Terrasse.

Gefällt Ihnen ein modernes Design, eignet sich eine Überdachung aus Aluminium. Eine natürliche Atmosphäre verströmt ein hölzernes Gerüst. Bei der Dacheindeckung haben Sie die Wahl zwischen zwei Varianten: lichtdurchlässig und lichtundurchlässig.

Erstere empfiehlt sich, wenn Sie gern in der Sonne sitzen, sich aber gleichzeitig einen Regenschutz wünschen. Eine Terrassenüberdachung, die kein Licht durchlässt, spendet Ihnen im Sommer angenehmen Schatten. Fällt Ihnen die Auswahl schwer oder nutzen Sie die Terrasse über unterschiedliche Zwecke, entscheiden Sie sich für mehrere Arten der Dacheindeckung.

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