Hilfe und Tipps beim Camcorder-Kauf

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Mehr als Fotos sagen bewegte Bilder aus. Die digitale Technik ermöglicht es, Situationen als Video festzuhalten und am Fernsehgerät in den eigenen vier Wänden anzusehen. Die mit einem Camcorder im Film festgehaltene Begebenheit erleben die Nutzer immer wieder aufs Neue. Die modernen Camcorder sind leichtgewichtig. Aufgrund des hochwertigen Stabilisators ist ein Stativ nicht notwendig.

Beim Kauf einige Dinge beachten

Während beim Fotografieren der Fotograf die Kamera für Sekunden am Auge hält, sind es mehrere Minuten beim Filmen. Für eine gute Stabilität in der Hand sorgt das Gehäuse. Es misst im Idealfall etwa 20 Zentimeter und wiegt mindestens 800 Gramm. Kleinere Camcorder eignen sich für das Drehen weniger Sequenzen, bei längeren Aufnahmen verwackeln diese. Größere Camcorder liegen auf der Schulter und sorgen für wackelfreies Aufnehmen. Für diese benötigt der Kameramann einen Koffer, wohingegen für das kleinere Modell ein solcher nicht erforderlich ist. Bequem und leicht stecken sie in der Jackentasche. Für das Speichern der Filme gibt es zwei Möglichkeiten:

  • auf Kassette oder
  • DVD.

Eine ausgezeichnete Qualität von Bild und Ton bieten Kassetten. Der Camcorder speichert die Daten der Aufnahme im DV-Format, das viele Details beinhaltet. Kassetten sind in verschiedenen Größen vorhanden – von der kleinen Mini-DV bis zu den großen Digital-Acht-Bändern. Einen Nachteil haben Kassetten: Sie benötigen beim Speichern auf den PC die gesamte Bandbreite der Aufnahme. Schneller geht das Kopieren auf den Computer mit DVDs vonstatten. Der Nachteil: Die Speicherkapazität der DVD beträgt höchstens Minuten. Als Format dient das extrem komprimierte MPEG-2.

Weitere Tipps für den Camcorderkauf

Die Bildqualität gehört zu den wichtigsten Faktoren, die einen guten Camcorder ausmachen. Brillante Farben liefern mehrere Bildsensoren. Der Großteil der Camcorder ist mit einem Bildsensor versehen. Perfekte Farben bieten 3-Chip-Camcorder, die für die Farben Rot, Blau und Grün je einen eigenen Chip besitzen. Neue Modelle der Camcorder verfügen über ein lichtstarkes Objektiv, das Brennweiten ergänzen. Der digitale Zoom sowie die Zoomvergrößerung sagen nichts über den Weitwinkel aus. Als Normen gelten für die Normalbrennweite 50 Millimeter, für die Telebrennweite 75 Millimeter und für den Weitwinkel 35 Millimeter. Diese Richtdaten beziehen sich auf Kleinbildformate.

Das ausklappbare Display und der Sucher zeigen das aufzunehmende Bild. Die Einschätzung fällt mit einem größeren Display leichter, sofern die Auflösung ausreichend ist. Der Ton ist der Problemfaktor vieler Camcorder. Der Käufer achtet deshalb beim Kauf auf einen Anschluss für ein Richtmikrofon. Um die Filme auf den Computer zu überspielen, sind sogenannte Schnittstellen notwendig. Moderne Camcorder verfügen deshalb über Videoausgänge, die einen direkten Anschluss an das Fernsehgerät ermöglichen.

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