Synology DS212J NAS Server im Test

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Im modernen Heimnetzwerk sind nicht mehr nur einzelne Rechner oder Notebooks aktiv. Stattdessen beziehen auch Spielekonsolen, Smartphones, Tablets und sogar Fernseher Daten aus dem Internet. Da droht beim Austausch der Daten zwischen den einzelnen Netzwerkteilnehmern schnell das Datenchaos. Abhilfe schafft diesbezüglich die Einrichtung eines Netzwerkspeichers. Dieser erweitert das Netzwerk um einen zentralen Speicherort, auf den alle Teilnehmer zugreifen. Doch nicht jede externe Festplatte eignet sich als Speicher für ein Netzwerk. Dazu fehlt die notwendige Hard- wie auch Software. Die Lösung stellt eine Festplatte mit NAS-Unterstützung und eigenem Prozessor dar. NAS steht für Network Attached Storage, zu Deutsch „netzgebundener Speicher“. Umfangreichere NAS-Gehäuse besitzen nicht nur eine Festplatte, sondern bieten Steckplätze für mehrere Festplatten. In diesem Fall ist von NAS-Servern die Rede.

Einen solchen NAS-Server bietet Synology mit dem DS212j an. Das System enthält Steckplätze für zwei Festplatten mit jeweils maximal drei Terabyte. Allerdings sind noch keine Festplatten verbaut. Der Lieferumfang enthält lediglich das Gehäuse. Im NAS-Server arbeitet ein Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz und 256 Megabyte Arbeitsspeicher. Das Synology-Modell läuft mit einem vom Hersteller selbst entwickelten Betriebssystem (Disk Station Manager), das zu sämtlichen gängigen Systemen wie Windows oder Mac kompatibel ist. Das ermöglicht ein unkompliziertes Verwalten und Austauschen der Daten. Ferner unterstützt die Lösung einen privaten Cloudservice. Auf die darin gespeicherten Daten ist von unterwegs aus über das Internet jederzeit der Zugriff möglich. Dasselbe gilt für Mobilgeräte über entsprechende Applikationen für Tablets und Smartphones.

NAS-Server von Synology punktet mit großer Funktionalität

Im Praxiseinsatz überzeugt der NAS-Server von Synology mit umfangreichen Funktionen. Diesbezüglich sind neben dem Cloudservice vielseitige Back-up-Möglichkeiten und das Streaming von gespeicherten Dateien auf den Fernseher oder die Hi-Fi-Anlage zu nennen. Dazu unterstützt die Synology DS212j die Einrichtung eines RAID-Verbundes, sofern zwei Festplatten vorhanden sind. Zur Vorbeugung des Datenverlustes kann der Anwender einstellen, dass lediglich eine der beiden Festplatten als Speicherplatz im Netzwerk angezeigt wird. Die zweite Festplatte dient als Absicherung. Der NAS-Server spiegelt daraufhin jede auf der öffentlichen Festplatte gespeicherte Datei automatisch auf der zweiten Platte. Dadurch sind die Daten doppelt gesichert. Sollte eine der beiden Festplatten ausfallen, gehen wichtige Daten, wie beispielsweise Fotos, nicht verloren. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Festplatten zur gleichen Zeit einen Defekt aufweisen, ist sehr gering.

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